Startseite   
Impressionen von der Nordsee und Ostsee

Anfrage/Buchung: Bodo Michalski, Tel.: 0502112268  Ferienwohnung  Ferienhaus  Fischgerichte  Impressum  Kontakt  Diverses : 1  2  3  4  5  6  7

 
Begleiten Sie den Nordseekutter auf seiner Rundreise durch das Nordsee- und Ostseegebiet

 
Nordsee und  Ostsee
Urlaubsorte Fischspezialitäten Ferienwohnungen
Ferienhäuser Urlaub Sehenswürdigkeiten

Der Alte Hafen in Carolinensiel Wanger LandMit dem Nordseekutter steuern Sie interessante Urlaubsorte an der Nordsee und Ostsee an. Wir stellen Ihnen ausgesuchte Unterkünfte, Urlaubsorte, Kutter und Schiffe, Sehenswürdigkeiten, die schönsten Badestrände sowie kulinarische Spezialitäten
vor.
 Das Foto zeigt den Hafen von Hooksiel

 

 

 


Nordfriesland
 
Der Kreis Nordfriesland ist der nördlichste Landkreis  Deutschlands. Gemessen an seiner Fläche ist er nach dem Kreis Rendsburg-Eckernförde und dem Kreis Schleswig-Flensburg der drittgrößte Kreis  Schleswig-Holsteins. Zugleich ist Nordfriesland Heimat der Minderheiten der Nordfriesenund Dänen. Zur historischen Region Nordfriesland gehört noch die Insel Helgoland und der zu Dänemark gehörende Teil Dänisch-Friesland zwischen der deutsch-dänischen Grenze und der Stadt Tondem

Minderheiten und Widerstand

Die Einstellung der Nationalsozialisten zu den Friesen war von Instrumentalisierung geprägt. Einerseits waren sich alle Rassekundler einig, dass die Friesen „urgermanisch“ und ein „lebendiger Kraftquell nordischer Haltung und nordischen Wollens“ seien: Friesenhäuser wurden Mode weit über Friesland hinaus, die Nazis förderten unverfängliche Bräuche wie das Bikebrennen. Filme wie der 1933 gedrehte Der Schimmelreiter glorifizierten das Friesentum. Andererseits wurde jeglicher Versuch, die tatsächliche friesische Kultur aufrecht zu erhalten, bekämpft. Unterricht in friesischer Sprache wurde massiv eingeschränkt; nur der Hinweis auf die politische Konkurrenz der Dänenfriesen verhinderte, dass er ganz abgeschafft wurde. Kontakte zu den Friesen in den Niederlanden wurden massiv behindert.

Die kleine dänische Minderheit selbst wurde mit einer Politik der Nadelstiche bearbeitet. Sie profitierte von der ideologischen Begeisterung des Nationalsozialismus für „nordische Rassen“, so dass ihre Organisationen legal blieben; sie selbst von HJ und Arbeitsdienst freigestellt waren. Allerdings mussten sie für ein System, mit dem sie nichts verband, in den Krieg ziehen. Die Gruppe selbst musste mit zahlreichen Behinderungen, Schikanen und Abwerbungsversuchen leben, so dass die Zahl der organisierten Dänen nach 1933 stark abnahm.

In den Nordfriesischen Kreisen lebten vor 1933 etwa 60 Juden, gut die Hälfte davon in Friedrichsstadt. Die Stadt war seit ihrer Gründung Ort besonderer Toleranz. Zahlreiche Juden fuhren aber in den Ferien in die Gegend, einige besaßen auch Saison-Geschäfte auf den nordfriesischen Inseln. Auch hier wurden Geschäfte boykottiert, im Laufe der Zeit arisiert und den Juden schrittweise sämtliche Rechte aberkannt. 1934 beschloss die Bade- und Stadtverwaltung Westerland, keine Juden mehr aufzunehmen. Auf Föhr wurden nach der Reichsprogromnacht Schulklassen an den Hafen geführt, um jüdische Kinder zu bespucken, die von der Insel gewiesen wurden.

Während der Reichspogromnacht legten SA--Männer in der Friedrichstädter  Synagoge Feuer und zündeten einen Sprengsatz. Die Juden der Stadt wurden verhaftet, teilweise ins KZ-Sachsenhausen verfrachtet. Ein größerer Teil der nordfriesischen Juden suchte Schutz in der anonymeren Großstadt Hamburg, viele von ihnen wurden in den folgenden Jahren in Konzentrationslagern ermordet. In Friedrichstadt, das einst mit 500 Mitgliedern eine der größten jüdischen Gemeinden Dänemarks beherbergt hatte, lebt 2005 kein einziger Jude.

Widerstand fand nur sehr vereinzelt statt. Einzelne Männer wie der friesische Funktionär und das ehemalige DVP-Mitglied Julius Momesen lehnten den Nationalsozialismus konsequent ab. Der friesische Dichter Jens Mungard begrüßte zunächst die Machtergreifung der Nazis, wandte sich im Laufe der Zeit aber immer stärker ab und starb 1940 im KZ Sachsenhausen. Die bekennende Kirche war im Kreis aktiv, beschränkte ihre Aktionen aber größtenteils darauf, eine gewisse kirchliche Autonomie zu erhalten. In ihrer Hochburg, der Missionsanstalt in Breklum konnten einige Juden über die Zeit des Nationalsozialismus gerettet werden. Vereinzelter kommunistischer Widerstand war 1934/1935 durch eine Gruppe in Friedrichstadt oder durch Hein Kommunist (Heinrich Carstensen) in Husum waren kurzzeitig aktiv, spätestens 1936 war das kommunistische und sozialdemokratische Lager in Nordfriesland zerschlagen.

Der Artikel wurde teilweise aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, übernommen. Diese Seite ist unter der GNU FDL verfügbar. In der Wikipedia ist eine  Autorenliste verfügbar.





     
 

                       

   

Copyright ©  September 2006 Bodo Michalski, Nordsee - north sea
Ostsee - east sea



 

   









Deutschland

Nordsee


Nordseeküste

Ostfriesische Inseln


Ostfriesland

Emsland

Greetsiel

Bensersiel

Neuharlingersiel

Butjadingen/
Tossens


Dorum-Neufeld

Wremen


Cuxhaven


Nordfriesische Inseln


Nordfriesland

St.Peter-Ording

Eiderstedt

Dithmarschen

Büsum


Ostsee


Ostseeküste

Kieler Bucht

Lübecker Bucht


Fehmarn

Mecklenburgische Seenplatte

Boltenhagen

Poel

Kühlungsborn

Warnemünde

Graal-Müritz

Darß/Zingst

Rügen

Usedom

Stralsund

Stettinner Haff

Pasewalk

Island

Benelux


Skandinavien

Polen

Baltische Staaten

Russland

Diverses

Rollstuhl

Kutter und Schiffe

Badestrände

Städte


Vermietungsservice

Partner

 



  Hannover